LKW Fahrer blockieren Autobahn – 3 Unfälle im Rückstau mit hohem Sachschaden

Überregional

Bei einer mutmaßlichen Protestaktion von Lkw-Fahrern auf der A2 sind im Rückstau drei Verkehrsunfälle entstanden. Ein Führerschein wurde sichergestellt und eine Strafanzeige geschrieben.

Gegen 14.15 Uhr kam es auf der A2 in Richtung Hannover im Bereich Dortmund-Nordost zu einer mutmaßlichen Lkw-Protestaktion. Solch gelagerter Aktionen zum Protest von Lkw-Fahrern gegen die hohen Spritpreise waren zuvor in den sozialen Medien angekündigt worden. Drei Lkw blockierten bis zum Stillstand alle drei Fahrstreifen. Nach circa fünf Minuten setzte man die Fahrt im Schritttempo fort. Es kam zu einem erheblichen Rückstau. Mehrere Autos versuchten über den Seitenstreifen an den Lkw vorbeizufahren.

Im Rückstau kam es zu drei Unfällen mit einem Sachschaden von circa 16.000 Euro.

Ein Lkw-Fahrer konnte im Nachgang angehalten werden. Die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein. Die Sattelzugmaschine wurde sichergestellt. Den 57-jährigen Fahrer erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Verdacht des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Im Bereich der A1 bei Hagen hielten die Beamten im weiteren Verlauf insgesamt fünf Lkw einer Firma an. Ob und wie die Lkw an einer Protestaktion beteiligt waren, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei warnt: Eine Autobahn ist nicht für Protestaktionen geeignet! So sehr man auch die Hintergründe der Aktion verstehen kann, Verkehr auf einer Autobahn abzubremsen, ist schlichtweg lebensgefährlich!(OTS)