Iserlohn | Chlorgasaustritt am Aquamathe – Schwimmbad muss evakuiert werden

Pressestelle Feuerwehr Iserlohn Jonas Nolte

Um 19:44 Uhr des gestrigen Abends wurde die Feuerwehr Iserlohn nach Letmathe zum Aquamathe alarmiert. Dort hatte ein Sensor einen Chlorgasaustritt festgestellt.

Bei Eintreffen wurde die Feuerwehr von einem Mitarbeiter des Schwimmbades in Empfang genommen, welcher mittels einer Amoniakprobe ebenfalls einen Austritt an der Chlorungsanlage feststellen konnte und daraufhin das Schwimmbad, welches noch geöffnet war, evakuiert hat. Verletzte Personen gab es nicht. Zur weiteren Unterstützung wurden noch die Freiwillige Feuerwehr und Einheiten der Feuerwehr Lüdenscheid zur Einsatzstelle gerufen. Nach Eintreffen der weiteren Kräfte wurde ein Trupp mit Chemikalienschutzanzügen ausgerüstet und zeitgleich ein Dekontaminationsplatz aufgebaut. Der ausgerüstete Trupp wurde in den betroffenen Raum geschickt um dort Proben der Chlorgaskonzentration zu nehmen. Dort konnte festgestellt werden, dass durch einen technischen Defekt eine geringe Menge Chlorgas entwichen ist, die gereicht hat, um einen Alarm auszulösen, aber nicht mehr gefährlich war. Die Anlage wurde abgeschaltet und die Räumlichkeiten belüftet. Somit konnte die Einsatzstelle dem Schwimmbadbetreiber übergeben werden. Nach etwa 2,5 Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Im Einsatz waren neben Kräften der Berufsfeuerwehr Iserlohn und der Feuerwehr Lüdenscheid auch Kräfte der Löschgruppen Letmathe, Lössel, Oestrich und Sümmern. Die Aucheler Straße war während des Einsatzes voll gesperrt. Für weitere anfallende Einsätze wurde die Feuerwache an der Dortmunder Straße von weiteren Kräften der Freiwilligen Feuerwehr besetzt.(OTS)