Essen | Raser gefährden andere Verkehrsteilnehmer-Ford Mustang beschlagnahmt

Polizei Essen

Symbolbild

Gestern Abend (10. Mai) konnte eine Streifenwagenbesatzung einen 27-jährigen Deutschen anhalten, nachdem er durch besonders rücksichtslose und riskante Fahrweise aufgefallen war – sein Wagen wurde beschlagnahmt.

Der 27-jährige Essener fiel den Beamten gegen 20:45 Uhr an der Hohenzollernstraße in Fahrtrichtung Kronprinzenstraße in Höhe der Rüttenscheider Straße auf, da er mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Um schneller voran zu kommen, wechselte er mehrfach ruckartig den Fahrstreifen, ohne dies mit dem Blinker anzuzeigen. Dabei bremste er mindestens ein Fahrzeug aus.

Beim Anfahren an einer zuvor rot zeigenden Ampel beschleunigte der 27-Jährige seinen Ford Mustang lautstark mit quietschenden und durchdrehenden Hinterrädern, bis die Hinterachse ausbrach. Erst als der Autofahrer kurze Zeit später den ihm folgenden Streifenwagen bemerkte, drosselte er seine Geschwindigkeit und konnte angehalten werden.

Seinen Führerschein hatte der 27-Jährige nicht bei sich. Als ihm die Beamten mitteilten, dass sein Wagen beschlagnahmt und die passenden Schlüssel sichergestellt würden, weil unter anderem aufgrund der Lautstärke der Verdacht bestünde, dass an der Abgasanlage manipuliert worden sei, beschimpfte und beleidigte der Mann die Polizisten und ergriff kurzerhand die Flucht.

Er kam allerdings nicht weit, da er stürzte und anschließend von einem Beamten festgehalten werden konnte. Sofort schrie er – um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen – mehrfach, der Beamte solle aufhören ihn zu schlagen, obwohl dies keineswegs der Fall war. Auch der Aufforderung, auf dem Boden zu bleiben widersetzte er sich.

Ein Passant (35), der das Geschehen mitverfolgt hatte, stellte sich den Beamten daraufhin selbst als Zeuge zur Verfügung.

Der wegen ähnlicher Fälle bekannte 27-Jährige wurde zur Identitätsfeststellung zur Wache mitgenommen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Quelle: Pressestelle Polizei Essen