Erkrath | Seniorin durch falsche WhatsApp Nachricht um Bargeld betrogen

Polizei Mettmann

Symbolbild

Durch eine falsche WhatsApp-Nachricht überwies eine 60-jährige Erkratherin am Donnerstagmittag (17. März 2022) einen vierstelligen Betrag an einen Betrüger. Die Polizei ermittelt und warnt eindringlich vor den unterschiedlichen Maschen der professionell agierenden Betrüger.

Das war geschehen:

Gegen 11:20 Uhr erhielt eine 60-Jährige vermeintlich eine WhatsApp-Nachricht von ihrem Sohn auf ihrem Handy. Der Absender gab an, dass sein Mobiltelefon defekt und er aktuell lediglich über die angezeigte Nummer erreichbar sei. Da er durch den Defekt keinen Zugriff zu seinen online-Bankgeschäften habe, bat der angebliche Sohn die 60-Jährige, eine vermeintlich dringende Überweisung für ihn auszuführen.

Die hilfsbereite Seniorin schöpfte zunächst keinen Verdacht und überwies den geforderten vierstelligen Betrag an die genannte Kontoverbindung. Als die Geschädigte am Nachmittag auf anderem Weg Kontakt mit ihrem Sohn hatte, fiel der Betrug auf.

Folgerichtig informierte die Erkratherin die Polizei, die ein Strafverfahren wegen Betruges einleitete. Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen und möchte diesen Anlass nutzen, um eindringlich vor den unterschiedlichen Maschen der Betrüger zu warnen.

Die Polizei rät:

Seien Sie kritisch, wenn Sie SMS oder WhatsApp-Nachrichten von einer Ihnen unbekannten Nummer erhalten, in denen eine Person angibt, eine Angehörige oder ein Angehöriger zu sein. Erkundigen Sie sich immer direkt unter der Ihnen bekannten Nummer oder bei anderen Familienmitgliedern nach den tatsächlichen Umständen. Überweisen Sie keinesfalls Beträge auf Ihnen nicht bekannte Konten. Sollten Sie solche oder ähnliche Nachrichten oder Anrufe bekommen, blockieren Sie die Nummer und informieren Sie umgehend die Polizei unter der 110!(OTS)